erzsebetady rezensionen literatur geschichte

5. August 2012

Ungarns Geschichte

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29. August 2014

Das größte lesefest Europas – 2014

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Pankaj Mishra:  Aus den Ruinen des Empires

 

Die Revolte gegen den Westen und der Wiederaufstieg Asiens

1. Juli 2013

Wie habe ich schreiben gelernt

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Ferenc Móra (1879-1934)

Ferenc (Franz) Móra *Kiskunfélegyháza, 17.07.1879 +Szeged, 02.08.1934, ungarischer Romancier, Erzähler, Kinderbuchautor, Dichter, Journalist. Er wuchs in sehr armen Verhältnissen auf, sein Vater war Kürschner und Landwirt. Seine Studien absolvierte er in Kiskunfélegyháza und Budapest. Anfangs arbeitete er als Lehrer, dann war er Bibliothekar in Somogy,   Redakteur bei Szegedi Napló (Szegeder Tagebuch), von 1913  bis 1919 Chefredakteur, ab 1917 Museum Direktor in Szeged. Sein Talent, seine lebhafte Fantasie, sein Interesse für Literatur und Geschichte zeigte sich bei ihm bereits im Kindesalter. Seine Eltern hatten ihn richtig erkannt, und damals noch Kreuzer auf Kreuzer gelegt für eine gute Schulausbildung des Jungen. Es hat sich gelohnt.

27. Februar 2011

Die Eule sagt dem Spatz: du Großkopf

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 „Hauptstadt der Alpträume“  – Der Spiegel Nr. 41. Okt. 2010 – von  Erich Follath

 

Erich Follath versucht den Faschismus und Nazismus an die Ungaren zu übertragen, im Stil eines Hasspredigers. Er schreibt von Tausendjahrfeier der Nation in 1896:  „wollten die Magyaren zeigen,, dass sie ihren Platz in der Mitte dieses Kontinents gefunden haben“ – es klingt eher spöttisch, es nennt sich aber Traditionspflege, denn die Ungaren verleugnen  ihre Geschichte nicht –  und weiter:  „4o Jahre später verfielen sie den  Nazis. Und die heimischen Pfeilkreuzler trieben Juden noch wie Schlachtvieh in Vernichtungslager“.  Sie verfielen nicht, sie wurden von den Nazis überfallen, wie die meisten Länder in Europa. Erich Follath will von Hitler und von den durch ihn errichteten KZ’s nichts wissen. Ohne seinen Rassenwahn hätte Szálasi, sein krimineller Anhänger in Ungarn, seiner Gestapo bei dieser Unmenschlichkeit nicht helfen können. Es passierte auch erst nach deutscher Besetzung Ungarns, ab März 1944, so lange konnte die damalige Regierung es verhindern. Dies will die Welt, oder die Erich Follath’s(?) immer noch nicht anerkennen. Bis dahin hatte Hitler mit seiner „braunen Horde“ – Ralph Giordano: Die Bertinis – S.128 – bereits Millionen unschuldige Menschen brutal ausgerottet. Wer verleugnet ihre Geschichte? Ralph Giordano äußerte sich auf seiner Webseite  mit Recht: „ ich habe nicht Bedenken wegen der Ungaren, sondern wegen der Deutschen, die ihre Geschichte verleugnen“. Hitler war nämlich nicht alleine und seine Millionen Anhänger waren mit ihm nicht verschwunden, sie durften sogar  nach dem Krieg in ihren  Ämtern bleiben. Sie, oder ihre Nachkommen heißen heute Ausländerfeindliche. Deshalb war es unlängst wieder in der Tageszeitung zu lesen:  “ in Deutschland wächst die Ausländerfeindlichkeit.“ Hier ist ein ungarisches Sprichwort ganz angemessen:  „Die Eule sagt dem Spatz, du Großkopf“  

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